Transit –
Kreative Raum-interventionen
Interventions-espaces créatifs

Das Projekt Transit möchte durch kreative Raum-Interventionen ein Bewustsein bei den Menschen für ihre Umgebung im trinationalen Raum Basel, Weil am Rhein und St. Louis schaffen. Die Rahmen-Fotografie-Ausstellung ermöglicht dies. Sie findet in drei Phasen statt: in den Aktionen Motivwahl, der Rahmeninstallation und der Fotografieausstellung. Die Ästhetik der Transiträume wird aus der Sicht von Passanten gezeigt, zwischen Basel, St. Louis und Weil am Rhein, präsentiert in einer Fotografie-Ausstellung im öffentlichen Raum.
Unort Transitraum
Transit- und Industriegebiete sind aus der Sicht der Stadtbewohner oft Unorte –Orte die gar nicht zum Verweilen gemacht sind. Dennoch haben diese urbanen Räume ihre eigene Ästhetik und Bedeutung. Das Projekt Transit beschäftigt sich mit Transitgebieten in urbanen Räumen und ermöglicht eine Interaktion zwischen Passant und Umgebung, damit Aufmerksamkeit für den Ort entsteht. Die Aufmerksamkeit und das andere Erleben laden den Raum
mit neuen, positiven Werten auf.
Chance
Der trinationale Raum zwischen der Schweiz, Frankreich und Deutschland bietet eine grosse Möglichkeit für Austausch und Verbindung von kulturellen Projekten. Diese Chance soll vermehrt genutzt und gefördert werden. Deshalb möchte Transit das Bewusstsein bei den Menschen für diese Orte und Themen schärfen und auffordern, über die Grenze hinauszuschauen.
Positionierung
Transit nutzt visuelle Gestaltungselemente, um zwischen den aneinander angrenzenden Orten zu vermitteln. Der Raum wird neu erzählt – und die Lebenswelten in ihrer Vielfalt durch Aufnahmen aus der jeweiligen Ich-Perspektive reflektiert.
Ziel
Das Projekt Transit entwickelt und erprobt Konzepte wie die Rahmen-Fotografie-Ausstellung. Die Ausstellung findet im öffentlichen, trinationalen Raum statt und zeigt Bilder aus den sogenannten Unorten. Das Ziel ist, Kommunikation in und über diesen Transitraum zu initiieren.
Abgrenzung
Transit sucht keinen kommerziellen Nutzen und nimmt keine konkrete Veränderung der bestehenden Infrastruktur des öffentlichen Raumes vor. Transit gibt nicht vor, was der Betrachter oder die Passanten sehen sollen, sondern fordert die Menschen auf, an ihrer Umgebung teilzuhaben und selbst zu sehen.
Die Ausstellung
Die Rahmen-Fotografie-Ausstellung zeigt subjekte Ansichten zur Ästhetik der Transiträume. Solche Interventionen sind ein spielerischer Eingriff in die Wahrnehmung von öffentlichem Raum. Zwischen Grossbasel Nord, St. Louis und Weil am Rhein soll dieser kreative Raum eröffnet werden.




























































































